PIRATEN-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

PIRATEN Fraktion Mitte auf Stadtfest St. Georg

Unter der Schirmherrschaft des Bürgervereins zu St. Georg findet am 25. und 26. Mai das Stadtfest St. Georg nun schon zum vierten Mal statt. Mit einem vielfältigen Programm auf unseren Bühnen und auf der Straße sowie einem reichhaltigen kulinarischen Angebot herrscht in der Langen Reihe wieder buntes Treiben. In den angrenzenden Straßen gibt es einen Flohmarkt und eine Kindermeile.

Erstmals wird auch die Piratenfraktion der Bezirksversammlung Hamburg Mitte, auf dem Stadtfest St. Georg mit einem Stand präsent sein.

Am Samstag und Sonntag öffnen jeweils um 12 Uhr die Stände und auch das Bühnenprogramm auf der Kulturbühne auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz beginnt um diese Zeit. Das bunt gemischte Programm der Kulturbühne bietet für jeden Geschmack etwas. Der Kulturladen St. Georg stellt sich an beiden Vormittagen des Stadtfestes jeweils von 12.00 bis 15.00 Uhr mit seinem breiten Spektrum auf der Bühne vor und macht so Lust auf „selber machen“. Neben Tanzgruppen, Chören, Trommlern und Cheerleadern geben sich auf der Kulturbühne Musikgruppen und Entertainer, Blaue Hunde und Elvis die Klinke in die Hand.

Auch in diesem Jahr bietet das Stadtfest St. Georg jungen, aufstrebenden Bands aus Hamburg und Umgebung die Gelegenheit den Duft des Bühnen-Erfolges zu schnuppern. Denn nichts hilft den Newcomerbands mehr als spielen, spielen, spielen. Jedes Mehr an Erfahrung bei Soundchecks, Groupiegekreisch, Ansagen und Hände-in-die-Luft-werfen, bringt die Nachwuchsmusiker ein Stück weiter auf dem Weg nach oben. Das es sich hierbei allesamt um Talente handelt, von denen wir noch vieles hören werden, sollte jedem aufmerksamen Stadtfestbesucher klar sein.

Das Highlight in diesem Jahr ist der Auftritt der diesjährigen Gewinner des Hamburg-Rock(t)-Wettbewerbs. Wir sind gespannt wer das Rennen um den ersten Platz macht.


Erklärung der PIRATEN zur Vergabekommission Rindermarkthalle

Erklärung der PIRATEN zur Vergabekommission Rindermarkthalle am 09.04.2013

Die PIRATEN hatten zur ersten Sitzung der Vergabe- / Stadtteilkommission einen Geschäftsordnungsentwurf vorgelegt. Eine Geschäftsordnung sollte, so war es der Wunsch der PIRATEN und so wurde es beschlossen, in der zweiten Sitzung der Kommission abgestimmt werden.

Allerdings wurden bereits wesentliche Teile unseres GO-Vorschlags, nämlich der Aufgabenbereich der Kommission in §1, in der ersten Sitzung abgelehnt.

Der Vorschlag der PIRATEN lautete:

§ 1

Stellung, Aufgaben und Zeithorizont

Die Stadtteilkommission ist ein gemeinsames Gremium des derzeitigen Hauptmieters EDEKANord, des Bezirksamtes, der Anwohner und der Bezirkspolitik.

Sie soll sich schrittweise mit folgenden Punkten befassen:

1. Vergabe der Flächen für stadtteilbezogene, soziokulturelle Nutzung

2. Vergabe von Büroflächen

3. Vergabe von Gewerbeflächen im EG über EDEKA, Aldi und Budnikowski hinaus

4. Weitere Nutzungsmöglichkeiten des Parkdecks

5. Gestaltung von Außenflächen

6. Urban Gardening

7. Verkehrssituation

8. Vorschläge aus den Planungsworkshops deren Umsetzung noch unklar ist

9. Verstetigung der Stadtteilkommission als Projektbeirat Rindermarkthalle

darüber hinaus sollen folgende weitere Fragestellungen bearbeitet werden:

a) Vergabekriterien für Flächen für stadtteilbezogene, soziokulturelle Nutzung

b) Vergabekriterien für Büroflächen

c) Vergabekriterien für Gastroflächen

d) Vergabekriterien für Gewerbeflächen im EG über EDEKA, Aldi und Budnikowski hinaus

Die Punkte 1-[x] sollen bis [Termin] bearbeitet sein, um noch in den Planungsprozess einfließen zu können. Die unter a) bis [d)] genannten Gesichtspunkte sollen hierbei bereits berücksichtigt werden. Das Gremium kann externe Expertisen über mehrheitlich beschlossene Alternativüberlegungen in Auftrag geben. Die Mittel hierfür stellt die EDEKA-Nord in angemessenem Rahmen zur Verfügung.

Wir hatten die Hoffnung, die Kommission würde sich selbst Aufgabenbereiche zuordnen, welche das Verfahren, entgegen der Kritik der Beiräte und Initiativen, die keine Vertreter entsandt haben, zu einem echten und umfassenden Beteilungsverfahren gemacht hätten. Damit hätte man die Chance gehabt, diese Beiräte und Initiativen doch noch ins Boot zu holen.

Leider sind die o.g. Punkte 2-9 und die Unterpunkte b-d gegen die Stimme der PIRATEN und lediglich einer weiteren Stimme mit großer Mehrheit abgelehnt worden.

Auszug aus dem Protokoll:

1. ob eine Geschäftsordnung wie die von Herrn Gerhold vorgeschlagene, mit einem erweiterten Aufgabenkatalog (betrifft die Punkte 2-9 und b-d unter §1), als Entwurf für eine Geschäftsordnung dienen kann

Ergebnis: ja: 2 / nein: 8 / Enthaltung: 4.

Aus dem Protokoll ist leider nur indirekt ersichtlich, wer überhaupt abgestimmt hat, da die Gesamtzahl der Stimmen die Zahl der anwesenden Kommissionsmitglieder übersteigt; es wurde im gesamten Plenum – inklusive den Gästen – abgestimmt. Diese Gäste waren zu einem großen Teil Interessenten für die zu vergebenden Flächen, die logischerweise auch nur an der Vergabe der Flächen interessiert waren. Genau wegen dieser Eigeninteressen war im Vorfeld auch – ohne Widerspruch – abgesprochen, dass Interessenten nicht selbst stimmberechtigt sein sollen.

Wir kritisieren die formale Durchführung der Abstimmung somit in zwei Punkten:

  1. Abstimmung über Teile des GO-Entwurfs außerhalb der allgemeinen Diskussion und Abstimmung einer GO, welche für die heutige zweite Sitzung vorgesehen ist.

  2. Abstimmung aller Anwesenden, auch der Interessenten und Nichtkommissionsmitglieder.

Die PIRATEN sind enttäuscht, dass die Kommission so die Kritik der Beiräte, es handele sich um eine Scheinbeteiligung, bestätigt hat. Wir geben deshalb bekannt, dass wir zukünftig, wie auch die Beiräte und Initiativen, nicht mehr in dieser Kommission mitwirken werden.

Für die Fraktion PIRATEN

Andreas Gerhold
Fraktionsvorsitzender


Erste Klausurtagung der PIRATEN-Fraktion

Im Februar zog sich die PIRATEN-Fraktion zur ersten Klausurtagung seit ihrem Bestehen zurück. In der Jugendherberge in Plön wurden die bisherige Arbeit und die Vorhaben und Wünsche für die Zukunft besprochen.

Gut gelaunt und konstruktiv wurden Ideen gesammelt und Eindrücke ausgetauscht. Die offene Arbeitsweise der PIRATEN-Fraktion war zentral: Ohne Unterschiede und Entscheidungshoheiten arbeiten Abgeordnete, zubenannte Bürger, Fraktionsmitglieder und -mitarbeiter zusammen. Es wurde sogar über Visionen gesprochen, ohne dass jemand zum Arzt geschickt wurde! weiterlesen


Occupy-Camp wird nicht geräumt – warum auch?

Unser Fraktionsmitglied Michael Vogel hat sich im Occupy-Camp auf dem Gertrudenkirchhof in der Hamburger Innenstadt umgesehen, nachdem die CDU den Antrag eingereicht hatte, das Camp räumen zu lassen. Sein Bericht bekräftigt die deutliche Ablehnung dieses Antrags der BV, denn das Protestcamp ist weder eine verlassene Ruine noch eine Belästigung für die Anwohner – im Gegenteil. weiterlesen


Keine rassistische Hetze in Hamburg [update]

PIRATEN-Fraktion ruft zur Kundgebung in Hamburg-Horn am Samstag, dem 23. März 2013 auf.

In Hamburg-Horn wollen ewig-gestrige Biedermänner die Einrichtung einer neuen Moschee zum Anlass nehmen, rassistische und fremdenfeindliche Ängste zu schüren und das Zusammenleben der Menschen in Hamburg zu vergiften. Der Aufruf der rechtsextremen  sogenannten “Bürgerbewegung Pro-Deutschland” wird unterstützt von Faschisten der NPD.

Zuvor hatten sich bereits Vertreter der Kirchen und der CDU kritisch zur zukünftigen Nutzung der, seit gut zehn Jahren entwidmeten und leerstehenden Kapernaum-Kirche als Moschee, geäußert. Im Gegensatz dazu hatten sich die Bürger aus St.Georg, wo die Al-Nour-Gemeinde bisher in einer Tiefgarage residiert, im Stadtteilbeirat mit Bedauern von ihren Nachbarn verabschiedet und der Großteil der Horner heißt die Gemeinde in Ihrem Stadtteil willkommen und freut sich über die neue Nutzung des Gebäudes.

Die PIRATEN-Fraktion Hamburg-Mitte stellt sich der rassistischen Hetze der Rechten entschieden entgegen. Das Grundsatzprogramm der Piratenpartei erklärt deutlich, dass es notwendig ist, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit jeder Form entgegenzutreten. Dabei dürfen offen rassistische und faschistische Bestrebungen nicht allein betrachtet werden;  auch Rassismus im Alltag und versteckte Benachteiligungen aufgrund kultureller Unterschiede dürfen nicht länger hingenommen werden.[1] weiterlesen


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  • 4. April 2013 18:00

    Dies war die konstituierende Sitzung des Beirats. Der Bezirksamtsleiter Mitte, Andy Grote ist laut Geschäftsordnung der Vorsitzende des Beirats. Mit dabei hatte er seinen Mitarbeiter für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Herr Cordes. Außerdem ist die hauptamtliche Integrationsbeauftragte, Frau Hollmann und eine … Weiterlesen